Showbusiness oder Soulfulness – Rebekka Bakken entscheidet sich im Zweifelsfall für die Authentizität. Mochte zu Beginn ihrer Karriere noch mancher von einem Zuviel an Süsse überwältigt worden sein, heute überrascht zuweilen eine sängerische Herbheit. Im Mittelpunkt ihrer Kunst steht längst ihre diffizile, vielschichtige Persönlichkeit. Wenn es nach Rebekka Bakken ginge, würde man nicht über ihre Musik reden, sondern sie am besten nur anhören. Und genau das sollte man im Dezember machen: Unter dem programmatischen Titel “December Nights” wird sie ein speziell auf die Jahreszeit zugeschnittenes Repertoire auf die Bühnen bringen.

Foto © Felix Broede